Schattenlicht - 3 - 23.01.2018 - Schattenklingen

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Schattenlicht - 3 - 23.01.2018

Rollenspiel > Schattenlicht

Der dritte Teil zum Rollenspiel-Event "Schattenlicht" fand am 23.01.2018 statt.


Hier zur Einstimmung eine Nachricht:

Unsere Verbündeten in Schragen senden uns beunruhigende Nachrichten!

Von den drei Wagen mit Hilfslieferungen im letzten Mondlauf ist nur einer angekommen, und der auch vollkommen geplündert, der Fahrer mit einem Ausdruck von blankem Entsetzen in den Augen!

Unschuldige denen wir Unterstützung zugesagt haben werden erneut bedrängt  - das können wir nicht zulassen!Bis in zwei Wochen müssen wir eine Truppe zusammenstellen, die sich dieser Sache annimmt.

Alle Freiwilligen melden sich bitte am übernächsten Dienstag zur Abendröte im Hauptsitz der Schattenklingen in Wilster.


Und hier ein Späherbericht vom RP-Termin:

Es wurde wirklich höchste Zeit, dass wir mal wieder etwas Vernünftiges tun!
Quelle ausgraben, Schuppen reparieren, Katzen von Bäumen retten...noch eine solche Woche 'für unseren guten Ruf' wäre unerträglich gewesen. Wirklich! Man fragt sich, wie die Leute ohne freiwillige Helfer überleben können.
Ich habe zumindest mal noch nie das Skelett einer elendig verendeten Katze auf einem Baum gesehen, man kann also gewiss davon ausgehen, dass die kleinen Mistviecher irgendwann von allein wieder herunter kommen.

Jedenfalls hat das jetzt ein Ende, denn es werden wieder tatsächliche Fähigkeiten und echter Einsatz benötigt.
Schragen braucht ohnehin Unterstützung, weshalb der Tross auch regelmäßig Wagen mit Hilfsgütern in den Norden schickt - eigentlich etwas ganz simples. Nun aber sind die Wagen verschwunden, nicht mehr aufgetaucht, und da lag es natürlich nahe, dass jemand sich dort mal umsieht.
Und mit jemand meine ich, alle Schattenklingen, die im Moment genug davon haben, so zu tun als könnten ausgebildete Söldner vor allem gut abwaschen. Und jemanden vom Tross konnten wir auch überzeugen uns zu begleiten - das schadet sicher nicht. Falls wir Waren finden sollte irgendwer in der Lage sein, zu merken ob das unsere sind...

Die Anreise verlief normal. Das übliche Gerangel um einen halbwegs akzeptablen Kompromiss zwischen Pausen einlegen und voran kommen, Lager, feucht gewordener Zunder, was eben anfällt. Nicht tragisches und keine Überfälle.
Auch keine verdächtigen Gestalten am Wegesrand, zumindest niemand den ich bemerkt habe. Nach dem letzten Vollfre- ehm, Pause einlegen (direkt vor dem Tor von Schragen, das muss man sich mal vorstellen! Als ob unsere Halblinge die paar Meter nicht mehr überlebt hätten! ) sahen wir direkt, dass unsere Anzahl nicht übertrieben war.
Abgebrannte Gebäude, zum Teil noch warm! Dazu hat es ausgerechnet das Gasthaus erwischt, wir werden also für die Nacht etwas improvisieren müssen. Nicht so tragisch meiner Meinung nach, aber wer fragt schon mich!
Irgendwer muss hierfür verantwortlich sein, und wir sollten denjenigen finden ehe es schlimmer wird.

Dass die Leute Angst haben ist nicht verwunderlich. Es sind größtenteils einfache Menschen, die kaum mehr haben als ihr Leben... sie sagen nicht viel und was wir zu hören bekommen haben war nicht der Rede wert - bis eine Frau von dem Fahrer des Wagens berichtete. Der Fahrer des Wagens, dessen Namen wir nicht mit Sicherheit wissen, wie sich herausstellte!
Der verantwortliche Halbling vom Tross war sich sicher er hieß Markus. Oder sagte er Martin? So schnell kann man sich vertan haben! Jedenfalls stimmte der vom Fahrer genannte und der von uns angenommene Name nicht so ganz überein, was dann (leider natürlich mal wieder von einem Elben, wieso nehmen wir die eigentlich mit, diese spitzohrigen ---) auch bestätigt werden konnte.

Findet der einfach jemanden, der in dem abgebrannten Gasthaus rumsitzt! Und dann ... stellte sich noch heraus, dass dieser Fremde uns etwas zu erzählen hat. Und dass er gar nicht so fremd ist. Verdammter Bandit! Wir hätten ihn dort in der hölzernen Festung schon erschießen sollen. Wie sich unsere Schankmaid an den widerlichen Kerl ranschmeißen musste war kaum mit anzusehen, als gäbe es keinen besseren auf der Welt. Leider gab er keinen Anlass, die aufgelegten Pfeile loszulassen, die ich ebenso wie andere nicht gänzlich vertrauensselige Personen direkt bereit hatten...stattdessen gab es eine sicher hoffnungslos übertriebene Geschichte, von Angreifern und Verbrechen und geheimen Treffen an geheimen Orten, und die Behauptung, dass er uns zu einem solchen Ort bringen könnte.

Als Beweis eine Karte zu zeichnen - oder sagen wir, einen Lageplan - hätte eigentlich schnell gehen sollen. Aber irgendwo zwischen Awalys Haaren und dem Beginn ihres Kleides gab es wohl wichtigeres, und so zog sich das Ganze enorm in die Länge. Nicht mit anzusehen, ernsthaft. Wir werden diese Karte schon bekommen, und wenn nicht suchen wir eben selbst.
Während sich der Rest der Gruppe nach Unterkunft und Verpflegung umsieht, übernehme ich vorerst die Überwachung des Weges. Es wäre immerhin möglich, dass diese aggressiven Unbekannten versuchen, sich direkt mit uns anzulegen...morgen sehen wir weiter. Ich traue dem Kerl nicht, und werde vermutlich im ... Hintergrund bleiben.



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