Throqurz - Schattenklingen

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Throqurz

Unsere kreative Ecke > Die scheuen Einzelgänger

Ein Beitrag von Rhubi

Zunächstmal sei für all die, dies noch nicht vernommen haben in der Taverne, gesagt,"Scheue Einzelgänger" nennt man welche wegen ihrer ausgemachten Scheuheit so. Derowegen sind Begegnungen mit ihnen zufällig und selten. Die dann geschossenen Fotos halten in Qualität natürlich nicht mit Studio-Aufnahmen oder vorbereiteten Landschaftaufnahmen mit - aber sie dokumentieren recht gut die häufige Dramatik der Begegnung  mit ihnen - den *Scheuen Einzelgängern*.

Throqurz wuchs in einer sehr konservativ verfassten Umgebung auf. Das klassische Rollenverständnis - die Frau dreht den Spieß, der Mann Däumchen - ist dort maßgebend für den Lebensalltag. Von Anbeginn müssen sich Knäblein und Mägdelein in ihre jeweiligen Rollen einfügen und ein Leben lang dem ausgetretenem Pfad der kollektiven Vorgaben zu folgen.  

Die Mägdelein haben beispielsweise aschefarbene Kleidung zu tragen und müssen züchtig immer den Blick gesenkt halten. Sie müssen in der Lage sein, mindestens 97 verschiedene Zahlen eine Woche lang im Kopf zu behalten und beliebig zu addieren oder zu subtrahieren,um später die Wochenendeinkäufe der Familie fehlerfrei erledigen zu können.  

Die Jungens hingegen müssen beispielsweise frühzeitig lernen, sich groß zu machen, um später entzückte und verzärtelte Touristinnen zu beeindrucken und in romantische Schwingungen zu versetzen. So lief das Leben dort in Throqurzens Heimat seit ewigen Zeiten, ohne Abweichungen und immer gleich.  

Throqurz spielte natürlich als Knabe alle Knabenspiele und wurde auf seine Rolle als Mann in der Gemeinschaft vorbereitet. Und dann - irgendwann - geschah es - Throqurz hatte sein Rauskommen. Er stellte fest, dass ihm Weiberkleidung viel besser stand, dass er lieber Spieße als Däumchen drehen wollte und mit Stil Stilettos tragen wollte. Er stahl heimlich Weiber-Kleider von der Trockenleine und posierte damit, auch Kopfputz tat es ihm an. Das Stiletto-Tragen gab er allerdings auf, da diverse Knöchelbrüche ihn verletzten und so blieb er lieber barfuß.  

Natürlich wusste er, dass wenn seine Orientierung in seiner Gemeinschaft bekannt würde, er gefemt und im besten Fall verstoßen würde, im schlechtesten Fall jedoch zu den Kriechern in die Trollhöhen verbannt würde. So versteckt er sich und führt ein Doppelleben, seine Psyche wurde krank und er übellaunig.  

Begegnet man ihm, so dekompensiert er sofort und will seinen gesamten Frust herausprügeln und Zeugen seiner Orientierung beseitigen. Habt also acht, wenn ihr in Moria die Lodernden Tiefen im Bereich der Aschekreuzung besichtigen wollt - denn da drückt er (oder besser sie) sich rum - der scheue Einzelgänger Throqurz.


Throqurz in Aktion


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