Weg der Schurken - 3 - 08.04.2016 - Schattenklingen

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Weg der Schurken - 3 - 08.04.2016

Rollenspiel > Der Wer der Schurken

"Waldmot"
Rollenspiel-Event vom 08.04.2016   


Bericht von Marric Drosinis

Eine kleine Gruppe der Schattenklingen trafen sich am Nordtor von Bree, um sich über das weitere Vorgehen zu beraten.

Da das Treffen sehr kurzfristig einberufen worden war, waren neben Marric nur noch Elenswith, Camyna, Kellwyn und Legolowien erschienen. Alle anderen waren mit Sonderaufgaben betraut, eine Folge der gestiegenen Gefahren in Mittelerde. Die Schattenklingen mussten in vielen Ländern bis hin nach Alt-Anorien zur Hilfe eilen.

Um nicht belauscht zu werden, verließ die Gruppe die Stadt und sammelte sich abseits des Nordtores zu einem Gespräch. Zuerst wurden noch mal die Erkenntnisse aus der letzten Erkundung zusammengefasst. Für Camyna, die erst seit kurzem zu den Schattenklingen gehörte, waren die Nachrichten aus Bree über Gift und Monschlangen erschreckend. Hatten sich doch die Mondschlangen, die Erzfeinde der Schattenklingen, bis nach Bree vorgewagt, in direkter Nähe zum Hauptsitz unserer Sippe.

Am fleißigsten war Elenswith gewesen. Sie hatte im Rahmen ihrer Nachforschungen eine weitere mögliche Spur gefunden. Angeblich waren einige Schurken in der Nähe von Andrath gesichtet worden.


Andrath liegt südlich von Bree

Schnell entschloß sich die Gruppe im Gebiet von Andrath auf Spurensuche zu gehen. Alle bis auf Elenswith, die noch einen Informaten im Ratshaus befragen wollte, machten sich auf.

Auf dem Weg dorthin wurde auch gleich die Stadtmauer, genauer gesagt die Stadthecke, kontrolliert, ob vielleicht irgendwo ein Durchlass geschaffen worden war. Sollten die Mondschlangen wirklich nur zu den Stadttoren die Stadt betreten und wieder verlassen? Es war nur eine Idee, aber es wurden zum Glück keine Auffälligkeiten entdeckt. Die Hecke war überall so dicht und unversehrt, wie erhofft.

Als die Gruppe das Gebiet Andrath erreichte, fing die Spurensuche an. Plötzlich entdeckten sie einen Fremden, der sich still und heimlich im Wald bewegte. Sie hatten ihn zuerst entdeckt, so dass sie ihn überraschen und einkreisen konnten.  

Zuerst noch höflich wurde der Fremde begrüßt, doch schnell kam Argwohn auf. Der Fremde war verdächtigt. Er stellte sich mit seinem Rufnamen "Mot" vor und behauptete auf Hasenjagd zu sein. Nachts!?

Zu dem stellten wir fest, dass der "Jäger" einen Bogen dabei hatte, aber keine Pfeile mehr, geschweige denn irgendwelche Jagdbeute. Auf unsere deutlichen Nachfragen verwickelte sich der Fremde immer weiter in Widersprüche.  

Wir bedrängten ihn immer stärker uns endlich die Wahrheit zu gestehen. Es war mühselig, da er immer wieder Andeutungen machte,aber nie ganz mit der Wahrheit herauskam. Als wir ihm mit der Stadtwache drohten, stieg seine Furcht deutlich.  

Alle beteiligten sich daran ihn einzuschüchtern. Legolowien und Camyna hatten ihre Bogen gezogen. Kellwyn schlich in Schurkenmanier um ihn herum. Und Marric drohte mit Beisser, seinem Säbelzahntiger.

In der Zwischenzeit hatten wir auch seinen richtigen Namen aus ihm herausbekommen. Sein Rufname war zwar "Mot", aber richtig hieß er "Waldmot" und kam aus einer kleinen Siedlung aus der Nähe von Bree.  

Er war ein Art Bote, der Pakete überbringen musste. Die Ziele seiner Aufträge waren unterschiedlich, doch ein bestimmtes Gutshaus in Bree wurde von ihm am häufigsten aufgesucht. Also zwangen wir ihn, uns dieses Gutshaus zu zeigen.

Im Rahmen der Befragung hatten wir festgestellt, dass er in diese Rolle als Bote hineingepresst worden war. Das war kein Bösewicht, der seine Schandtaten aus eigenem Antrieb unternahm.

Jedenfalls machten wir uns auf den Weg nach Bree und er durfte uns den Weg zeigen, natürlich hatten die Jägerinnen ihre Bögen schussbereit und würden jeden Fluchtversuch verhindern.

Waldmot war eingeschüchtert genug, so dass er uns problemlos bis zu diesem Gutshaus führte und welche Überraschung, es war genau das Haus in dessen Nähe wir damals die Flasche mit dem Gift gefunden hatten.  


Waldmot (links) wird von den Schattenklingen befragt

Wir befragten ihn weiter und wollten mehr wissen, von wem er die Aufträge bekommt und so weiter. Doch jetzt in der Nähe dieses Gutshauses stieg seine Angst weiter an. Das Gespräch kam ins Stocken. Er konnte seine Auftraggeber nicht beschreiben. Er wusste nur es waren verschiedene Personen, die ihm die Pakete gaben und zum Gutshaus oder anderen Standorten in Bree, unter anderem im Armenviertel, schickten.

Es war klar geworden, dass er von diesen Auftraggebern zu seiner Rolle als Boten erpresst wurde. Sie hatten ihn mit einem Schuldschein in der Hand und er war ihnen ausgeliefert, zu dem er Angst um seine Familie hatte.

Weitere Informationen waren so aus ihm nicht mehr herauszubekommen, seine Angst überwog. Marric machte ihm schließlich das Angebot, dass die Schattenklingen ihn in Schutz nehmen. Die Hoffnung dabei war, wenn er Vertrauen fand und sich in Sicherheit wähnte, er vielleicht mehr erzählen würde.

So kam es, dass er das Angebot annahm und von Legolowien zu seinem Schutz nach Lekksgil gebracht wurde, wo er weit ab von Bree bei den Handwerkern der Schattenklingen unterkam.

Und für uns war klar, dieses Gutshaus würde absofort rund um die Uhr von uns beobachtet. Jetzt war es eine Frage der Zeit. Würden wir durch die Überwachung des Gutshauses mehr erfahren oder würde Waldmot uns bald mehr erzählen können?


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