Weg der Schurken - 6 - 02.09.2016 - Schattenklingen

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Weg der Schurken - 6 - 02.09.2016

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"Auf der Lauer"
Rollenspiel-Event vom 02.09.2016


Eine Info von Celandril im Vorfeld des Events
(Nachricht vom 30.08.2016)

Wichtige Infos ;)

Wir helfen Rose Dornlag gegen die bedrohlichen Mondschlangen, und werden uns daranmachen, dem Gesindel eine Falle zu stellen, das im Breeland Angst und Schrecken verbreitet.

Wir wissen noch nicht, wieviele von ihnen auftauchen werden.

Es ist also notwendig, dass jede erreichbare Klinge sich versteckt und verfügbar hält - und wir uns langsam in Richtung von Dornlags Hof bewegen. Roses Heim und Leben muss geschützt werden!

Wir finden uns um halb neun im SZ sowie TS zusammen und legen los.
Wer neu einsteigen möchte, jederzeit gerne :)

Liebe Grüße

Cel


Bilder von Camyna

Camyna hat daran gedacht, ein paar Bilder während unseres Rollenspiel-Events anzufertigen. Danke.^^


Dornlags Hof – von der anderen Seite

((...zeitgleich zum Rollenspiel-Event vom 02.09.2016 – nur auf der anderen Seite…))

Das war wieder klar. Statt einem schönen Abend mit Rose Dornlag -  Wachdienst mit Diopteia am wirklich hinteren Teil der Welt, oder eben des Hofes.

Und dazu noch elend langweilig, denn auf dem abseits gelegenen Feld tut sich rein gar nichts. Man hört leises Scharren bei den Hühnern, zumindest bis auch das letzte eingesehen hat dass es nun Nacht wird, ab und an ein Schaf, hin und wieder einen Wolf. Warum muss dieser Bereich überhaupt überwacht werden? Wobei, sicher muss er das. Sie wissen ja nicht, woher diese Mondschlangen kommen werden, und eine Falle dieser Art klappt nur, wenn man alles im Blick hat.

Außerdem macht sich Rose Sorgen, wie Charadigo sagte, und diese Sorge kann durch einen Bericht alle drei Stunden, darüber wie in Ordnung alles ist,  immerhin  abgemildert werden…Und es soll ja auch nicht so aussehen, als hätten die Schattenklingen den Hof und die Dame vollkommen schutzlos zurückgelassen.

Also, wenn man es recht bedenkt, eigentlich sogar mehr als nur ein Grund, jemanden an diesen verflixt langweiligen Ort abzustellen. Und das verdächtig nahe an den Misthaufen…wo sich dann die Frage stellt, warum denn ausgerechnet Kahlua! Und dazu noch mit Diopteia!

Dummerweise gibt es auch hierfür einen Grund, der sich geradezu aufdrängt…weil er es kann. Und weil Diopteia nicht nur überaus geschickt im Dunkeln wie in Gesprächen ist, sondern auch Roses Vertrauen gewonnen hat… hat Marric scheinbar doch irgendwie richtig gemacht.

Nur dass eben nichts passiert. Wenn in dieser Nacht irgendwo eine Mondschlange zum Hof kriecht, dann bestimmt nicht hier. Kein Rascheln im Getreide, wo es nicht hingehört, kein Schatten zwischen denen die genau dort sein sollten, niemand nähert sich. Die Hobbit unterhält sich mit Kahlua. Das ist zumindest anzunehmen, denn sie redet, leises murmeln das nicht weiter als ein paar  Handbreit gehört werden kann, und das beinah die ganze Zeit über. Bestimmt auch irgendetwas richtig wichtiges…das aber die viel bessere Nebenbeschäftigung des gedanklichen Zuordnens von hervorragenden Getränken zu hervorragenden Damen nicht ernsthaft stören kann. Ab und an nicken, und ein kaum zu hörendes Geräusch der Zustimmung geben, und die Minuten fließen immer noch  zäh wie Melasse dahin.

Moment! Halt! Die Hobbit drückt ihm kameradschaftlich den Unterarm, wo sie ja nicht höher kommt ohne eine Kiste oder ein Fass,  nickt noch einmal ermutigend und duckt sich in den Schatten, vorbei an dem größten Misthaufen, ohne ein Wort der Klage. Verdammt! Nun hat er doch tatsächlich verpasst mit Diopteia auszuknobeln, wer von ihnen den nächsten beruhigenden Bericht zu Rose bringen wird – und damit galt seine letzte geistig abwesende Zustimmung wohl der Frage, ob sie gehen soll. Perfekt. Damit ist dann wohl der einzige Lichtblick an diesem Abend vertan, denn einer muss ja hier bleiben und die sich kein bisschen bewegenden Schatten beobachten, die vollkommen unauffälligen Felder im Blick behalten und allgemein für ein mögliches Auftauchen von Mondschlangen bereit sein.

Wenn es hierfür nicht einen ordentlichen  Bonus geben würde, und Diopteia nicht so gut darin wäre, Untätigkeit oder heimliches Abseilen erstens sofort zu bemerken, und dann auch noch so unerwartet missbilligend zu tadeln – oder sogar an den Anführer weiterzugeben – dann wäre Kahlua schon längst über alle Berge. Oder zumindest über alle, die zwischen ihm und dem nächsten weichen Bett liegen.

Immerhin redet nun niemand mehr. Das hat doch auch etwas für sich…die Schatten auf den Feldern bewegen sich immer noch nicht, das einzig interessante ist ein verirrtes  Reh, das eilig davon springt, als wieder irgendwo ein Wolf heult.

Aber  - was zum - da ist  -
Und dann wird es dunkel.


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